BNetzA ordnet Marktregeln neu: Das Ende von ARegV und Co.
Die BNetzA übernimmt nach dem EuGH-Urteil die alleinige Festlegungskompetenz. Was bedeutet das Aus für ARegV und StromNEV finanziell für Stadtwerke? Karla Kaufmann rechnet nach.
Kaufmännische Expertin
Karla Kaufmann bringt betriebswirtschaftliche Expertise in die Energiewirtschaft ein. Von Netzentgelten über Preisgestaltung bis hin zu Investitionsrechnungen – sie macht komplexe Zahlen verständlich.
Die BNetzA übernimmt nach dem EuGH-Urteil die alleinige Festlegungskompetenz. Was bedeutet das Aus für ARegV und StromNEV finanziell für Stadtwerke? Karla Kaufmann rechnet nach.
Der 1. Mai zeigte: Überfluss kostet Geld. Karla Kaufmann analysiert, wie Stadtwerke durch Batteriespeicher und Flexibilität negative Strompreise in Rendite verwandeln.
Die Energiewende kostet Billionen. Karla Kaufmann analysiert, wie Stadtwerke die Finanzierungslücke schließen und welche regulatorischen Hebel jetzt entscheidend sind.
Die Verkehrssparte steht unter massivem Druck: Steigende Personalkosten und das 63-Euro-Ticket fordern neue kaufmännische Strategien und einen modernisierten steuerlichen Querverbund.
Gestern startete die Kapazitätsreservierung für das H2-Kernnetz. Karla Kaufmann analysiert die kaufmännischen Folgen für Stadtwerke und liefert konkrete Musterrechnungen.
Die BNetzA plant, Speicher stärker an den Netzkosten zu beteiligen. Karla Kaufmann analysiert, wie der Wegfall der Netzentgeltbefreiung den ROI beeinflusst und welche strategischen Schritte Stadtwerke jetzt einleiten müssen, um Investitionssicherheit zu gewährleisten. Entscheidend ist die Definition der Netzdienlichkeit.
Großbatteriespeicher sind hochprofitabel – aber sie optimieren blind. Wir analysieren, warum die 9 Mio. EUR Marktwert pro 100 MW-Anlage nur die halbe Miete sind und welche regulatorischen Anreize (dynamische Netzentgelte) Stadtwerke als Investoren und Netzbetreiber jetzt fordern müssen, um die Gesamtsystemkosten zu senken.
Die EU plant einen Binnenmarkt für CO₂-Transport und -Speicherung. Für Stadtwerke, die unvermeidbare Emissionen (z.B. aus der thermischen Verwertung) managen müssen, ist die Ausgestaltung des Regulierungsrahmens kaufmännisch entscheidend. Zu frühe Vollregulierung und ungesicherte Mengenrisiken verdoppeln die CO₂-Transporttarife und gefährden die Wirtschaftlichkeit der Dekarbonisierung.
Der Fall der Stadtwerke Balingen ist ein Lehrstück in schlechter Finanzgovernance. Massive operative Verluste blieben unbemerkt, da die Jahresabschlüsse fehlten und Konzessionsabgaben das Ergebnis künstlich stützten. Karla Kaufmann analysiert die Deckungslücke und fordert radikale Transparenz.